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Gesellschaft

Die Zeit nach dem Berufsleben verbinden viele erst einmal mit der Vorstellung, sich etwas zu gönnen, Zeit für sich zu haben, ferne Welten zu entdecken oder das umzusetzen, wozu man während der Berufstätigkeit nicht oder nur in begrenztem Maße kam. Knapp ein Drittel der Seniorinnen und Senioren engagieren sich ehrenamtlich. Mit Fortbildungen qualifizieren sie sich für diese Arbeit oder für neue Aufgaben, die ihnen das Leben stellt.

Dazu zählt etwa die Betreuung erkrankter Angehöriger. Bei der derzeitigen hohen Lebenserwartung kümmern sich immer öfter auch nicht mehr Berufstätige um ihre hochbetagten Eltern. Mit dem Eintritt in die neue Lebensphase nach dem Beruf eröffnen sich zudem neue Bereiche, die es für sich selbst zu regeln gilt, um möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Stichworte sind hier etwa Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und weitere rechtliche Fragen.

Bei einem stetig wachsenden Anteil der über 60jährigen – laut Statistischem Bundesamt lag deren Anteil an der Bevölkerung 2013 bei 27,1 Prozent und wird 2030 auf 34,6 und 2050 auf 37,6 Prozent prognostiziert – verwundert es nicht, dass sich diese Bevölkerungsgruppe stark mit dem Zustand und der Gestaltung der ihrer persönlichen Situation und der Gesellschaft beschäftigt.

Neben dem Engagement in Vereinen, Initiativen und Projekten zählen dazu auch Fragen der Politik, Religion und Philosophie. Die Partner der Akademie für Ältere bieten dazu Vorträge, Seminare und Fortbildungen, um sich zu informieren und seine Kompetenzen zu erweitern, aber auch viele Möglichkeiten, sich in Gruppen und Treffs zu bestimmten Themen auszutauschen.

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